»Whitebeat Radio«: Wie wir zu unserem Namen kamen und was er bedeutet.

Wir leben in Zeiten kulturmarxistischer Dauerpropaganda. Dadurch kommt es des Öfteren vor, dass selbst unsere Hörer durch die tägliche Gehirnwäsche hin und wieder verunsichert sind und sich fragen, ob ihr Doppeldenk noch Doppeltplusgut ist. Ergo trudeln immer wieder Fragen bezüglich unseres Namens in unser Postfach. Tenor: wie es denn eigentlich zu unserem Namen kam und ob dieser irgendetwas zu bedeuten habe, oder gar »White Pride«, »rassistisch«, »völkisch« oder sogar »dörfisch« und so fort wäre.

Hier die kurze Antwort: Ja, was denn sonst! Da wir nämlich all das sind, besteht auch gut 50 Prozent unseres Musikportfolios aus voll-, halb-, viertel-, und achtel-schwarzer Musik. Andere Hautabstufungen, wie etwa aus dem lateinamerikanischen Raum oder Südeuropa, sind nicht auszuschließen. Manchmal hört man sogar Klezmer … Dieses Zeug spielen wir natürlich nur um zu zeigen, wie überlegen doch unsere reinrassige, weiße Beatmusik ist. Logo.

Die Namensgebung »Whitebeat Radio« hat natürlich nichts mit der Umfirmierung und dem Namen des Vorgänger-Senders, also »Lightbeat Radio« zu tun. Ebenso wenig mit dem doitschen Nachnamen des Inhabers »Weishaar«. Assoziationen dahingehend sind reiner Zufall und haben nichts zu bedeuten.

Ursprünglich wollten wir den Sender »Blackbeat Radio« nennen, aber das schien uns dann irgendwie zu rassistisch. Oder wäre das vielleicht doch besser gewesen? Wir wissen es nicht. Aber lieber nicht, zumal böse Zungen hätten behaupten können, dass wir dafür seien, Schwarze zu schlagen. Dünnes Eis in faschistoiden Zeiten. Es ist eben wie mit der Kinderschokolade und dem Oncle Ben’s Reis. Beide Varianten sind falsch, da rassistisch. Bliebe die fiktive Frage, wie man den Sender denn an Hand der Farbenlehre überhaupt noch nennen könnte, wenn man es müsste.

Hmm, vielleicht dann doch ein neutrales Gelb, wie bei den Simpsons oder den Emojis vor deren Genderisierung? »Yellowbeat Radio«. Klänge nicht schlecht, aber das geht ja auch nicht, wegen der Chinesen. Oder vielleicht eher blau? Aber nein, das sind ja schon die Farben der amerikansichen Republikaner. Geht also gar nicht. Dann rot, oder? Aber das würde dann eventuell Winnetou beleidigen, oder noch schilmmer: einen Kommunisten. Doch halt: »Greybeat Radio«! Aber haben nicht die meisten AfD-Wähler graues Haar? Jetzt haben wir’s: »Buntbeat Radio«! Klingt zwar blöd und nach Neusprech, ist aber unangreifbar. Vielleicht dann beim nächsten Mal.

Vorschalg zu Güte: Lasst uns alle Farben verbieten. Und schon ist das Problem gelöst. Die Grünen, übernehmen sie!